Sphäroguss

Beim hier beschriebenen Strangguss-Verfahren werden 2 Arten von Rohstoffen verwendet: Sphäroguss und Grauguss.

Das hochwertigere Material ist der Sphäroguss. Dabei handelt es sich um eine Form von Gusseisen, bei der Graphit in Form von Kugeln eingelagert ist. Dies wird durch spezielle Prozesse beim Schmelzen, z.B. Zugabe von Magnesium, bewirkt.

Ein dem heutigen Sphäroguss ähnliches Material wurde schon vor über 2000 Jahren in China benutzt. Eine industrielle Fertigung gibt es aber erst seit ca. 60 Jahren.

Durch das in Kugelform eingelagerte Graphit hat Sphäroguss herausragende Materialeigenschaften und wird in den vielfältigsten Produkten verwendet. Er hat hohe Festigkeit bei gleichzeitiger Elastizität. Dadurch ist Sphäroguss für den Einsazt in Teilen, die hoher Belastung standhalten müssen, besonders geeignet. Für weniger kritische Einsatzgebiete verwendet man gerne den etwas billigeren Grauguss.

Ein großer Teil der gesamten Sphärogussproduktion wird in der Autoindustrie verwendet, zu finden in Teilen wie:

  • Achsbrücken
  • Kurbelwellen
  • LKW Radsterne
  • Nockenwellen
  • Pleuel
  • Schwenklager
  • uvm.

Sie finden Sphäroguss aber nicht nur in Fahrzeugen, sondern auch in:

  • Wasserleitungen
  • Gasleitungen
  • Turbinengehäusen
  • Windkraftanlagen
  • Landwirtschaftlichen Maschinen
  • Kompressoren und Pumpen
  • Werkzeugmachinen
  • usw.

Fazit: Sphäroguss ist relativ preisgünstig (beispielsweise im Vergleich zu Stahl) herzustellen, hat herausragende Materialeigenschaften und ist gut zu bearbeiten.

Die Qualitäten, die wir liefern, finden Sie auf der Seite Stranguss.

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